18 Mai 2018
LOCAL FLAVOUR

Marathon in Düsseldorf – Stadtführung mal anders

Bei 42,195 Kilometer quer durch Düsseldorf kann man die Stadt und seine Menschen auf eine ganz besondere Art kennenlernen. Die car2go Runners zeigen euch ihre Stadt.

car2go Runners beim Marathon Düsseldorf

Am 29. April 2018 war es in Düsseldorf wieder Zeit für viele Läufer, die Laufschuhe zu schnüren. Wie schon in den Jahren zuvor startete die Mehrheit der Läufer für ihren Arbeitgeber und teilten sich bei dem Firmenstaffel Wettbewerb die gesamten 42,195 Kilometer in vier Teile auf.

Mit dabei waren auch die car2go Runners, die für car2go an den Start gegangen sind. Ihre Eindrücke zur Stecke und zum gesamten Lauf-Spektakel wollen sie hier mit euch teilen.

Abschnitt 1: Start – Golzheim – Stockum – Derendorf

Dominik, Location Manager im Rheinland, ging als Startläufer auf die Stecke. Zunächst einige Kilometer parallel zum Rhein ging es Richtung Messegelände, dort wurde gewendet und die gleiche Strecke zurückgelaufen.

Das Motto des ersten Abschnitts: Nass, windig und kalt. Der Wettergott meinte es mit Dominik nicht gut, denn kurz nach dem Start begann der Regen. Die Stimmung unter den Teilnehmern war dennoch super.

Kurz vor der ersten Wechselzone wurde noch ein Abstecher in den Stadtteil Derendorf gemacht.

Dominik:

„In dieser Ecke kenne ich mich zwar ganz gut aus und doch nimmt man seine Umgebung anders wahr, wenn man mit tausenden Läufern auf der Straße unterwegs ist. Da findet man sogar die ein oder andere neue Bar.“

Abschnitt 2: Oberkassel – Niederkassel – Altstadt

Abklatsch mit Dominik und los ging es für Stefan, Werkstudent in der Location Düsseldorf. Zum Glück hatte sich die Sonne etwas zurückgemeldet und den Regen vertrieben. So konnte es trocken über die Oberkasseler Brücke nach Ober– und Niederkassel gehen.

Stefan:

„Die Stimmung auf der Luegallee war super! Richtig viele Zuschauer haben am Straßenrand Stimmung gemacht. Mein Highlight waren die Trommel- und Bongospieler!“.

Die letzten Kilometer des zweiten Abschnitts: Wieder zurück über die Brücke, an der Heinrich-Heine-Allee vorbei, um dann direkt auf der Königsallee den selbstkreierten Staffelstab an den nächsten Läufer weiterzugeben.

Abschnitt 3: Stadtmitte – Pempelfort – Düsseltal

Für Yannick, Werkstudent in der Location Köln, hieß es zunächst ab durchs Düsseldorfer In-Viertel Pempelfort. Vorbei an vielen kleinen Restaurants, gut erhaltenen Altbauten und modernen Neubauten führte die Strecke danach am Zoopark in den Stadtteil Düsseltal.

Mittlerweile kam die Sonne immer mehr raus und somit stiegen die Temperaturen. Das lockte viele Familien mit Kindern vor die Türe. Für Yannick hieß das Motivation pur

Yannick:

„Ich weiß nicht wie viele Kinder bei mir abgeklatscht haben. Das und der Duft der zahlreichen Grillstände an der Strecke haben mir Power für die letzten Kilometer gegeben!“

Abschnitt 4: Stadtmitte – Unterbilk – Carlstadt – Altstadt – Ziel

In der letzten Wechselzone hieß es für Christina, Werkstudentin in der Location Düsseldorf, auf zur letzten Etappe. Ihr Weg führte zunächst durch die Stadtmitte auf die Berliner Allee und dann erneut auf die KÖ.

Der größte Trubel war dann sicherlich in den Stadtteilen Unterbilk und Carlstadt. Tausende Menschen feuerten an und haben den Lauf zu einer kleinen Party verwandelt.

Auf der Zielgeraden, dem Rheinufer in der Altstadt, wurden dann nochmal die letzten Kräfte mobilisiert und der Staffellauf wurde gefinished.

Christina:

„Das war mein erster, aber ganz sicher nicht mein letzter Lauf. Es war anstrengend, aber es hat mir super viel Spaß gemacht!“

Glücksgefühle nach dem erfolgreichen Lauf

42,195 Kilometer wurden aufgeteilt gemeistert. Stolz und erschöpft wurden im Zielbereich erst einmal die Eindrücke von den einzelnen Abschnitten ausgetauscht.

Was waren die Highlights?

Wo war die Stimmung am besten?

Wo ging es an die Kraftreserven?

Der perfekte Ort in Düsseldorf für eine Stärkung und Abkühlung ist die Altstadt. An der längsten Theke der Welt wurde dann auf den Erfolg angestoßen.

Den Hut ziehen die car2go Runners aber gerade vor den Läufern und Läuferinnen, die alleine die gesamte Distanz bezwungen haben – wahre Marathonis.

Eine Stadt im Marathon Fieber

Besonders für die Läufer, die nicht in Düsseldorf wohnen, war der Marathon eine spannende Art, neue Ecken der Stadt zu entdecken. Sport und Kultur liegen beim Marathon sehr nah beieinander.

Aber das Besondere, da sind sich alle Läufer einig, ist die einmalige Stimmung, die am Eventtag in der Stadt herrscht. Ob jung oder alt, Frau oder Mann, groß oder klein – alle Menschen verbindet die Leidenschaft für den Sport.

 

Seid ihr auch schon bei einem Marathon an den Start gegangen? Was ist eure favorisierte Art eine Stadt zu erkunden?