15 Sep 2017
BIG PICTURE

Das car2go der Zukunft: der smart vision EQ

Die Vision des Carsharing-Autos von morgen wurde mit dem Konzeptauto smart vision EQ fortwo – einem Gemeinschaftsprojekt von car2go und smart – auf den smart TecDay den Medien vorgestellt. Mit großem Erfolg.

Letzte Woche gab smart einen Blick auf den neuen smart vision EQ  frei und damit auch Einblick in die neue Welt des Carsharings. Die Diskussionen und Vorträge machten eines klar: Das zukünftige Carsharing-Auto muss man nicht suchen – es findet den Nutzer selbst!

 

Neue Technik – neue Möglichkeiten

Die neuen Features des smart vision EQ gewähren völlig neue Möglichkeiten für das Carsharing der Zukunft.

Dazu zählt z.B. künstliche Intelligenz, die es dem Fahrzeug ermöglicht mit der Umgebung zu kommunizieren, oder zu lernen wann z.B. gesellschaftliche Events anstehen, bei denen erhöhter Bedarf an Mobilität entsteht.

Im Auto wird ein persönliches Profil abrufbar sein, dass sich Einstellungen, soziale Profile oder favorisierte Anwendungen merkt.

Das elektrische Fahren der Zukunft erlaubt mit dem EQ eine höhere Reichweite und schnellere Ladevorgänge und somit mehr Zeit auf der Straße statt an der Ladesäule.

Dadurch dass das Auto autonom fährt bleibt auch das Laufen zum nächstgelegenen car2go aus und wenn der Einkauf nicht in eines passt, kommt das zweite einfach hinterhergefahren.

 

Intelligente Flottensteuerung

Die intelligente Flotte von morgen ist ständig in Bewegung und jedes Auto auf Knopfdruck innerhalb weniger Minuten verfügbar. Wie das möglich ist? Durch Nachfragevorhersage.

Dadurch kann man sehr genau sagen, wo ein Kunde ein Auto anfragen wird. Durch dieses Wissen, gepaart mit einer zentralen, intelligenten Flottensteuerung, können die Autos dann schon vorab so verteilt werden, dass sie sich immer in Kundennähe befinden.

 

Personalisierung des Carsharing Fahrzeuges

Dr. Annette Winkler, Leiterin von smart, ist vor allem begeistert von der Lebensqualität, die der smart vision EQ in die Städte bringen wird.

Durch das Personalisierungs-Feature kann sich das Auto ganz individuell auf den jeweiligen Nutzer einstellen; es kann zum Beispiel gleich beim Einsteigen automatisch seine Lieblingsmusik abspielen.

 

Geteilte Fahrten: Mitfahrer gesucht

Die Zukunft des Carsharings soll also Spaß machen. Doch es geht um mehr als das: Noch während der Fahrt können neue Mitfahrer eingesammelt und so die Kosten effizient reduziert werden.

Dass man dabei gleich noch neue Menschen kennenlernt, ist ein schöner Nebeneffekt. Scheint ein wenig menschliche Nähe in Anbetracht des anonymen Stadtlebens doch auch in der Zukunft nicht fehl am Platz zu sein.

 

Effizienz schlägt Quantität

Für  Städte sind autonome Carsharing-Flotten eine echte Lösung für die urbane Mobilität der Zukunft.

Durch eine hocheffiziente Steuerung lassen sich die Fahrzeugflotten in Zukunft halbieren. In einer Stadt wie Berlin, mit aktuell rund 1.100 car2gos können dann 500-600 vollautonome Carsharing-Autos die gleiche Nachfragemenge händeln.

Intelligente Mobilität für die Stadt, die weniger Autos benötigt, Parkflächen freimacht und Luftverschmutzung reduziert.

 

Kompliziertes leicht erklärt

Um komplexe Zusammenhänge ganz einfach zu vermitteln, waren Clemens Kraus, Senior Data Scientist, und Christian Müller, Head of Global Communications bei car2go, bei den TecDays mit dabei.

„Es ist eine sehr spannende Erfahrung, sich den Fragen von so vielen Journalisten zu stellen“, berichtet Clemens.

„Wir haben viel positives Feedback bekommen und ich glaube, es kam deutlich rüber, welche wichtige Rolle car2go in der Zukunftsvision von smart spielt.“

 

Was sagt ihr zum car2go der Zukunft?