11 Jun 2017
MEMBER STORIES

Unterwegs mit einem halben Mercedes

car2go freut sich immer sehr, wenn Member aus ihrem Leben und über ihre Erfahrungen mit car2go berichten. Der folgende Artikel erzählt die Geschichte von einem car2go Member: von Fuad Khan aus Vancouver.

Fuad arbeitet häufig ehrenamtlich in einer gemeinnützigen Pflegeeinrichtung seines Heimatorts für Senioren mit komplexem Pflegebedarf. Dies ist Fuads berührender Bericht darüber, wie die Freundschaft zwischen ihm und einem Mann namens Frank dank car2go enger wurde.

Die Geschichte von Fuad und Frank

Fuad arbeitet ehrenamtlich im Yaletown House, einer gemeinnützigen Pflegeeinrichtung für Senioren mit komplexem Pflegebedarf.

Der Mann auf dem Foto ist Frank. Er und Fuad machen normalerweise einmal wöchentlich eine Fahrt mit einem Rollstuhltandem. Zwei dieser speziellen Fahrrad-Rollstuhl-Kombinationen wurden gespendet.

Sie gingen immer raus, egal bei welchem Wetter, machten Ausflüge zur Ufermauer und zu verschiedenen Teilen Vancouvers.

 

Vom Rollstuhltandem zum halben Mercedes

Im Dezember und Januar ging es Frank nicht gut – sie mussten mit dem Radfahren eine Weile aussetzen, bis er sich erholen würde.

Nach einer Weile fingen sie aber an ein car2go zu nehmen, anstatt im Haus zu bleiben. Frank war zuerst skeptisch, als Fuad sagte: „Ich werde dieses Auto einfach über mein Handy mieten.“

Aber dann war Frank ganz aufgeregt darüber, mit dem smart fortwo eine kleine Tour zu machen. Frank fragte immer wieder: „Was ist das für ein Auto?“ Und Fuad antwortete: „Das ist ein Mercedes.“ – Aber ganz überzeugt war Frank nicht.

Irgendwann einigten sie sich darauf, sich nicht zu einigen, und gaben sich beide mit einem Einfall zufrieden, den Frank hatte: „Das ist ein halber Mercedes.“

 

Der Große

An dem Tag, an dem dieses Foto gemacht wurde, war zufälligerweise ein schwarzer CLA vor dem Yaletown House geparkt.

 

Fuad buchte ihn aus dem Bauch heraus, da er nicht sicher war, ob sie das Fahrrad nehmen konnten oder im Haus bleiben mussten, oder ob vielleicht eine Autofahrt möglich war.

Frank wartet normalerweise schon auf Fuad, wenn er kommt, und tut sehr zurückhaltend, obwohl er sich immer sehr auf ihre kleinen gemeinsamen Abenteuer freut.

Nicht an jenem Mittwoch. Frank war noch im Bett, fühlte sich schlapp und war definitiv nicht der schelmische, überschäumende Kerl, der er sonst war, und er hatte auch keine sonderliche Lust, an einem Wintertag durch Vancouver zu ziehen.

Er fragte, ob sie das Fahrrad nehmen würden. Fuad sagte: „Nein, aber ich habe eine Überraschung für dich.“ Er fragte neugierig, ob die Überraschung ein halbes Auto sei. Fuad verneinte.

Franks Neugier brachte ihn dazu, aufzustehen, sich anzuziehen, den Fahrstuhl zu nehmen und nach draußen zu gehen. Auf der Straße angekommen fragte Frank, ob sie wohl heute mit dem Auto fahren würden, das vor dem Eingang stand.

Als Fuad das bestätigte, war Frank ganz begeistert und fragte nochmal, nur um sicherzugehen: „Können wir es nehmen?“

Sie machten nur eine kurze Fahrt zu ihrem Lieblingscafé, aber sie genossen sie beide sehr.

 

Tandem oder car2go?

Glücklicherweise hat sich Frank wieder erholt. Seitdem sind sie wieder mit dem Rollstuhltandem unterwegs, aber sie finden es schön, zu wissen, dass sie car2go als Alternative haben.

Fuad sagt, dass Frank immer, wenn sie an einem car2go vorbeifahren, fragt, ob sie es einfach „ausleihen“ könnten.

Und dann erinnert er Fuad daran, wie sie mit dem schicken Auto gefahren sind.

 

Habt ihr schon einmal eine ähnlich schöne Geschichte mit dem car2go erlebt oder erzählt bekommen?