15 Mrz 2017
car2go INSIGHTS

Was macht eigentlich eine Controllerin bei car2go?

Hinter car2go verbirgt sich nicht nur ein einzigartiges Produkt, sondern auch viele smarte Köpfe, die den Erfolg tagtäglich sicherstellen. So vielfältig und bunt wie die Mitarbeiter bei car2go, so vielfältig und spannend sind auch ihre jeweiligen Tätigkeiten. Aber nicht jede Berufsbezeichnung ist dabei selbsterklärend – Grund genug mal genauer nachzuhaken!

Wiltrud Rupp arbeitet als Senior Controllerin im Headquarter in Leinfelden. Sie klärt auf, was genau sich hinter dem komplexen Begriff des Controllings verbirgt, gibt Einblick in ihren Arbeitsalltag und verrät, warum das Image des Controllers oftmals nicht gerechtfertigt ist.

 

Was machst du in deinem Job?

Wiltrud: In meinem Job bin ich im Wesentlichen für die Planung und das Reporting des car2go Headquarters verantwortlich.

Dabei bin ich sozusagen ein interner Berater für das Management und unterstütze dabei Transparenz in Geschäftsvorgänge zu bringen und das Unternehmen zu kontrollieren und zu steuern.

 

Wie wird man Controllerin?

Wiltrud: Den Beruf „Controller“ muss man nicht zwingend direkt erlernen. Ich bin erst über einige Zwischenstationen und auch erst vor fünf Jahren zum Controlling gekommen.

Angefangen habe ich mit einer Ausbildung, danach war ich zunächst beim Steuerberater und Wirtschaftsprüfer tätig und habe einige Jahre im Rechnungswesen gearbeitet.

Die Erfahrungen, die ich in den verwandten Bereichen gesammelt habe, haben mir einen Blick über den Tellerrand ermöglicht und helfen mir heute dabei die Zusammenhänge im Unternehmen besser zu verstehen.

 

Was ist das Coolste an deinem Job?

Wiltrud: Das Coolste an meinem Job ist, dass er sehr vielseitig ist und einem fortlaufenden Wandel unterliegt. Langweilig und eintönig wird es nie. 🙂 Außerdem finde ich es toll in einem internationalen und innovativen Umfeld tätig zu sein.

Was muss eine Controllerin bei car2go unbedingt mitbringen?

Wiltrud: Flexibilität, weil man tagtäglich mit neuen Anforderungen konfrontiert wird, und Belastbarkeit. Rund um’s Jahr hat man immer wieder Terminstellungen, wie Monatsabschlüsse, den Jahresabschluss und verschiedene Planungsrunden, bei denen es regelmäßig ein bisschen stressiger wird.

Daneben gibt es jede Menge an Sonderthemen, wie z.B. Analysen oder Vorbereitungen von Unterlagen für Management-Meetings, die meist kurzfristig zu erledigen sind.

 

Beschreibe car2go in 3 Worten:

Wiltrud: jung, mobil, international

 

Viele Leute stellen sich Controlling langweilig vor – was entgegnest du?

Wiltrud: Für mich ist Controlling ganz und gar nicht langweilig. Viele Leute stellen sich Controlling so vor, dass man von morgens bis abends nur mit Zahlen herumjongliert. Das ist einerseits in der Tat so.

Andererseits ist der Umgang mit Plan- und Ist-Zahlen sehr spannend und sie spiegeln jeden Vorgang im Unternehmen, das Verhalten unserer Kunden und jede unserer Handlungen wider. Die Zahlen leben, wenn man sich mit ihnen beschäftigt. Aber klar, Zahlen sollte man schon mögen. 🙂

 

Was ist dir wichtig im Arbeitsleben?

Wiltrud: Ein gutes Verhältnis zu meinen Kollegen und Vorgesetzten, Herausforderungen, Anerkennung und eigenverantwortliches Arbeiten.

 

Was machst du als erstes wenn du ins Office kommst?

Wiltrud: Zuerst begrüße ich meine Kollegen im Büro, dann fahre ich den Computer hoch und checke meinen Posteingang in Outlook. Mit dem ersten Kaffee oder Tee geht es dann auch schon los…

 

Was machst du als letztes wenn du aus dem Office gehst?

Wiltrud: Meine letzte Tätigkeit ist üblicherweise der Blick in den Kalender und meine Aufgabenliste vom vergangenen und dem nachfolgenden Arbeitstag. Ich schaue, ob alles Geplante erledigt ist und plane ggf. nochmal neu.

Zu guter Letzt verschaffe ich mir noch einen Überblick über meine Termine und Aufgaben für den nächsten Arbeitstag.

Eins kann ich sagen, kein Tag ist wie jeder andere 🙂

 

Vielen Dank an Wiltrud für die Zeit und ihre Einblicke! Gibt es Fragen an sie oder dem Berufsbild der Controller?