11 Mrz 2017
LOCAL FLAVOUR

Elbphilharmonie: DAS neue Wahrzeichen in Hamburg

Wer kennt sie nicht, die vielen Baukräne rund um die Elbphilharmonie. Viele Jahre lang haben sie das Stadtbild Hamburgs geprägt, nun aber gehört endlich die Silhouette der Elbphilharmonie zur Hansestadt wie Michel und Landungsbrücken. 

Erste Pläne für den Ausbau des ehemaligen Kaispeichers zum Konzerthaus gab es bereits im Juni 2003 – nach Projektskizzen und Machbarkeitsstudie folgte dann im Herbst 2006 der Bauantrag.

Die Höhen und Tiefen der einzelnen Bauphasen gingen ähnlich wie die umstrittenen Großbauprojekte von Stuttgart 21 und dem Flughafen BER in Berlin deutschlandweit durch die Presse.

Preisumfang des Projekts

Statt geplanter 77 Mio Euro Baukosten kommt das fertige Gebäude auf ca. 866 Mio Euro.

Als Gegenleistung erhält Hamburg eine architektonische Meisterleistung: ein gläserner Aufbau über dem ehemaligen Kaispeicher A.

Dieser wurde zwischen 1963 und 1964 gebaut und hauptsächlich als Lager für Tabak, Tee und Kakao genutzt. Heute findet sich hier das Parkhaus mit mehr als 500 Stellplätzen.

 

Die Elbphilharmonie – mehr als ein Konzerthaus

Über die sogenannte „Tube“, der mit 82 Metern längsten Rolltreppe Deutschlands gelangt man in den gläsernen Neubau des Hauses.

Dort befindet sich die 4.000 Quadratmeter große öffentliche Plaza, ein Gastronomiebereich sowie die Konzertsäle mit 2.100 und 550 Sitzplätzen.

Und was steckt sonst noch im neuen Konzerthaus?

Auf der Ostseite bietet ein 5-Sterne-Hotel 244 Hotelzimmer, auf der Westseite entstanden 45 Eigentumswohnungen, die teuerste von ihnen ist übrigens mit über 10 Millionen Euro inseriert.

 

Feierliche Eröffnung im Januar 2017

Stolz feierte die Stadt am 11.01.2017 mit 7 (!) Jahren Verspätung die Einweihung des Gebäudes durch das NDR Elbphilharmonie Orchester.

Über 2.000 Gäste und rund 3 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten das festliche Programm in Form einer musikalischen Reise von der Renaissance bis zur Gegenwart.

Ausverkaufte Reihen

Bis zum Ende der aktuellen Saison ist die „Elphie“ wie sie seit der Eröffnung liebevoll genannt wird, so gut wie ausverkauft.

Ein Grund mehr, immer mal wieder in der Hafencity vorbei zu schauen um Karten für eines der 650 Konzerte pro Jahr zu bekommen. 

Um die Vorfreude zu überbrücken, lohnt es sich die Nordstory  anzuschauen!

Anfahrtsmöglichkeiten

Doch wie kommt man am besten zum Staunen auf die Plaza oder zum Musikgenuss?

Mit dem Bus und der Bahn ist man eine ganze Weile unterwegs, zu Fuß oder mit dem Fahrrad sehr abhängig vom Hamburger „Schietwetter“ und mit der Fähre (Anleger direkt neben dem Eingang) zeitlich sehr gebunden.

Also mit dem Auto…allerdings sind in der Tiefgarage direkt an der Elbphilharmonie sind 4€ Parkkosten pro Stunde fällig. Mit dem kleinen car2go smart ist die Parkplatz suche häufig einfacher, außerdem sind die Parkspots direkt am Unileverhaus exklusiv für car2go reserviert.

Habt ihr eure Tickets schon gebucht?