1 Feb 2017
BIG PICTURE

Learning by driving: car2go als Katalysator für E-Mobilität

Für viele ist elektrisches Fahren noch etwas komplett Neues. car2go ist oft der erste Kontaktpunkt für Elektromobilität. Inzwischen fahren mehr als 10.000 Member täglich rein elektrisch und leisten damit gemeinsam mit car2go Pionierarbeit.

 Von den einstmalig futuristischen Artikeln und Berichten die man nur in Blogs lesen oder in Magazinen verfolgen konnte, haben es viele Elektrofahrzeuge nun auch live zum Anfassen auf die Straße geschafft.

Verändertes Straßenbild, verändertes Verhalten?

Allein die Tatsache dass man sich mittlerweile an den Anblick von Ladesäulen und Autos mit einer Art Steckdose statt eines Tanks gewöhnt hat und auch nur noch hin und wieder verwundert einem vorbeifahrenden Auto nachblickt das wundersamer Weise keine Geräusche von sich gibt zeigt, dass E-Mobilität auf den Straßen und im Bewusstsein der Menschen angekommen sind.

Der Step in das Elektroauto ist allerdings ein weitaus hürdenreicherer. Auch wenn Interesse und Neugier für das Erlebnis groß sind, braucht es dennoch erst einen Türöffner für dieses neue Konzept.

Learning by driving

Das car2go bietet eine tolle Möglichkeit die Erfahrung einer Fahrt mit einem Elektrofahrzeug zu machen und sich ein Urteil zu bilden ohne selbst in ein eigenes Fahrzeug investieren zu müssen.

Mittlerweile machen rund 270.000 Member an drei Standorten in Europa (Amsterdam, Madrid, Stuttgart) täglich über 10.000 rein elektrische „Testfahrten“ und haben dabei ihren ersten Kontakt zu Elektromobilität durch car2go.

Amsterdam

Durch „Learning by driving“ leistet car2go somit Pionierarbeit und spielt eine entscheidende Rolle für den Durchbruch von E-mobility in der Bevölkerung.

Ziel ist es in jedem Fall die Member von diesem neuen System zu begeistern und seine Rolle weiter auszubauen.

Wie Städte davon profitieren

Durch rein elektrische Carsharing-Flotten, verstärken sich die ohnehin schon positiven Effekte des Autoteilens auf Verkehrsbelastung und Luftqualität in Ballungsräumen um ein Vielfaches.

Ganz konkret waren, als die Stadt Madrid Ende Dezember 2016 aufgrund von hoher Luftverschmutzung zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Fahrverbot für die Innenstadt verhängte, die Elektro-Autos car2go explizit ausgenommen.

Madrid

car2go Nutzer konnten so in der Madrider Innenstadt weiterhin flexibel und individuell mobil bleiben.

In Stuttgart können die Fahrzeuge während des sogenannten Feinstaub-Alarms, mit dem die Stadt bei schadstoffträchtigen Wetterlagen zum Umstieg auf alternative Mobilitätsangebote ausruft, zum reduzierten Minutenpreis von 19 Cent statt 29 Cent gefahren werden.

Stuttgart

Habt ihr schon eure erste „Testfahrt“ absolviert? Hat euch das elektrische Fahrgefühl überzeugt?