29 Jul 2016
BIG PICTURE

Sharing Economy: Autos zu teilen liegt im Trend

car2go – kein eigenes Auto fahren, lieber das Auto teilen. In dem Carsharingbuch unter dem Titel „Freefloating Carsharing-System nimmt endgültig Fahrt auf. car2go – vom Pionier mit Start-up-Hintergrund zum Weltmarktführer mit Zukunft“ wird genau dieser Aspekt von Thomas Beermann, CEO car2go Europe GmbH, beschrieben. Den kompletten Artikel ist bei Bundesverband CarSharing nachzulesen.

Die interessantest Themen sind hier herausgenommen worden und zusammengefasst:

„Kunden erwarten ähnlich zeitgemäße und komfortable Lösungen, wie sie diese aus anderen Branchen – etwa dem E-Commerce – längst kennen. Ganz neue Mobilitätsdienstleistungen erobern den Markt und führen zu einem Wandel des Mobilitätsbedarfs.

Diese rasante Entwicklung in der digitalen Technologie ermöglichte rund um die persönliche Mobilität komplett neue Geschäftsmodelle.

Diverse Studien namhafter Unternehmensberatungen und Forschungsinstitute kommen immer wieder zu dem gleichen Ergebnis: Angebot und Nachfrage nach der sogenannten Shared Mobility werden in den kommenden Jahren deutlich steigen.

So wird ein weltweites jährliches Wachstum im Bereich von 35 Prozent für wahrscheinlich gehalten.

Spontaner Zugang zum Auto ist weiter wichtig

Der Trend ein eigenes Auto nicht direkt besitzen zu müssen, sondern einen PKW je nach persönlicher Bedürfnislage nur dann zu nutzen, wenn er gerade gebraucht wird, setzt sich gerade in  großen Metropolen immer stärker durch.

Carsharing trifft somit die ganz persönlichen Mobilitäts- bedürfnisse.

Der car2go Slogan „Jetzt ein Auto“ trifft es daher auf den Punkt. Verkehrsinfarkte, Parkplatznöte in den Städten und der Ruf nach Emissionsschutz sind Themen, die auf diesen Trend einzahlen.

Zudem belegen diverse Umfragen und Studien, sowohl aus den USA als auch aus Europa, dass ein Carsharing-Auto bis zu 13 PKWs ersetzt. Die möglichen Auswirkungen auf den Neuwagenabsatz werden unterschiedlich bewertet und als wenig signifikant bezeichnet.

Fakt ist jedoch: Die Haltung der Autofahrer und Besitzer hat sich also in der digitalen Mobilität stark verändert.

Mobilität wird also aktuell neu durchdacht. Es geht dabei nicht mehr um Besitz, es geht viel mehr ums Teilen. Die Shared Economy ist in der Mobilität angekommen.

Die Gemeinschaft profitiert

Die Devise lautete schlicht weg, lieber Leihen statt Besitzen. In einer zunehmenden urbanen Gesellschaft wird auch die Mobilität mehr und mehr zu einer reinen Dienstleistung. Der Besitz eines eigenen Autos verliert damit den Ausdruck von Statuts oder gar Luxus.

Durch die gemeinschaftliche Nutzung eines Fahrzeuges wird zudem die Zahl der Fahrzeuge in der Stadt insgesamt verringert, vor allem auch im Bereich des ruhenden Verkehrs.

In einer Stadt mit freefloating Carsharing-Angeboten verzichten die Bürger mehr und mehr auf die Anschaffung neuer Fahrzeuge bzw. reduziert sich die Zahl der privaten PKW. Dies entlastet auch zwangsläufig die Verkehrsdichte in den Städten.“

Wie siehst du das – lieber ein eigenes Auto haben, oder eins mit vielen teilen oder beides?