30 Jun 2016
BIG PICTURE

Tipps für stressfreien Stau

Man hat es schon im Radio gehört und gehofft, man selbst gerät nicht hinein. Leider sieht man vor sich das Verkehrsende und es ist klar: Stau. Also schnell das Warnblinklicht anschalten und langsam abbremsen. Gerade bei Ferienbeginn oder Terminen ist der Gedanke an Stau nervenraubend.

Vorweg kann man sagen, dass man dem Stau ausweichen kann, wenn man früh am Morgen losfährt. Oder sich vor Beginn der Fahrt die Staumelder anschaut und eine Alternativstrecke sucht.

Sollte man Straßen befahren müssen, die den Ruf haben von Stau geprägt zu sein, sollte man den Stau im Voraus schon miteinrechnen. Beim Eintreten wundert man sich nicht und geht damit gelassener um.

Das hilft aber alles nicht, wenn man direkt auf das Stauende zufährt. Sollte man gerade auf dem Weg zu einem Termin sein, kann man den Nachrichtendienst verfolgen, der einem meistens eine Verlustzeit mitteilt.

Gegebenenfalls kann man dann entscheiden, ob man den Termin lieber absagt und ihn verschiebt, denn ohne Zeitstress lässt es sich ruhiger fahren.

Auf der Fahrt in den Urlaub, die meist mehrere Stunden geht, kann man bei Stau lieber eine entspannte Pause einlegen, etwas essen und trinken. Der Urlaub beginnt stressfreier und niemand muss sich im Verkehr durchquälen.

Die Abfahrt oder ein Rasthof ist weit und breit nicht zu sehen? Dann müssen die üblichen Tricks angewendet werden.

Radiosender stören mehr, als dass sie beruhigen

Der Lieblingsradiosender kann entweder mit der richtigen Musik den Zuhörer beruhigen oder aber er nervt nur mit Werbung, Klatsch und Tratsch. Alternativen sind CD´s, Hörbücher oder USB-Sticks, die man vorher mit interessanten Themen oder der Lieblingsmusik bespielt hat.

Kann einen einfach nichts beruhigen, kann autogenes und mentales Training helfen. Eine Alternative wären Atemübungen, um den Puls zu senken.

Die innere Einstellung zu ändern, könnte den Stress lindern: Es bringt nichts sich über den Stau aufzuregen, denn man kann daran nichts ändern.

Die Kinder an Board, die schnell quengeln oder gelangweilt sind, sollte man ablenken, Spiele spielen oder spielen lassen. Allzeit bekannt ist das Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“.

Darüber hinaus kann man aus den Nummernschildern Sätze bilden: Aus H-KT-XXXX kann man zum Beispiel den Satz „Hans kauft Tische“ bilden. Man vertreibt die Zeit und trainiert zugleich sein Gehirn.

Ebenfalls kann man die Fahrt an den Schlafrhythmus des Kindes anpassen und zu Zeiten fahren, an denen die Kinder für gewöhnlich schlafen.

Wir sind neugierig: Welche Spiele finden eure Kinder im Auto besonders spannend und sind stundenlang damit beschäftigt?