car2go Blog


Nach car2go hat die Daimler AG ein weiteres innovatives Konzept für urbane Mobilität entwickelt, das ab dem 18. September ebenfalls zunächst in Ulm erprobt wird.
car2gether heißt das neue Pilotprojekt aus der Ideenschmiede „Business Innovation“ der Daimler AG. Darunter versteht man eine zeitgemäße Mitfahrzentrale, die ohne handgeschriebene und an große Boards gepinnte Zettel auskommt und auch kein Ladengeschäft als Anlaufstelle hat. Stattdessen spielt sich die Vermittlung eingehender Mitfahrangebote und –gesuche ausschließlich im Internet ab – der Community Gedanke wird bei car2gether entsprechend großgeschrieben. Ohne Smartphone geht es zwar auch, z.B. vom heimischen PC aus – der richtige Spaßfaktor kommt jedoch erst durch die car2gether App für iPhone und co. auf, mit dem ganz einfach die spontane Mitfahrgelegenheit unterwegs, quasi in Echtzeit, gebucht werden kann.

car2gether

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bike2go

Von Andreas Leo am 11. Mai 2009 um 23:02 in car2go

Kommunal-Wahlkampfauftakt der Grünen in Ulm. Was eignet sich zum Trommeln besser, als das in aller Munde befindliche Mobilitätskonzept car2go aufzugreifen und mit einem bike2go Aktionsprogramm Aufmerksamkeit zu erregen?
In der Ulmer Südwest-Presse las sich das zunächst wie eine Gegenveranstaltung zu car2go („bike2go statt car2go“) – kann aber so sicherlich nicht gemeint sein. Schließlich greift car2go die Idee des carsharing in einer sehr modernen Form auf und entspricht damit nicht nur einem Beschluss der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen vom November 2008, in dem carsharing als wichtiger „Beitrag zur ökologischen Erneuerung des Verkehrssystems und zur Entwicklung einer neuen und stadtverträglichen Mobilitätskultur“ ausdrücklich begrüßt wird. Auch im Ländle selbst schreibt die Grüne Landtagsfraktion Baden-Württemberg in einem „Grünen Autopapier“: „Der Einstieg von Autoherstellern in das Car Sharing ist sowenig abzulehnen wie die Einführung von Biolebensmitteln in Supermärkten.“ Also kein Widerspruch von bike2go und car2go.
Wir sind auf jeden Fall mächtig gespannt und drücken die Daumen, dass das Konzept erfolgreich ist. Anstatt einen Gegensatz der Konzepte zu konstruieren, scheint nämlich ein sinnvolles Miteinander erste Wahl zu sein. Auf diese Art und Weise entwickelt sich Ulm allmählich zur Vorzeige- und Modellstadt neuer Mobilitätskonzepte, von dem alle profitieren können. bike2go und car2go können sich so auf sinnvolle Weise ergänzen und den Mobilitätsmix in Ulm bereichern. Dem Projekt bike2go von dieser Stelle aus: Gutes Gelingen!

“Zeit ist Geld oder: car2run“ titelte die Ulmer Südwest-Presse am Montag (20.04.2009) auf der ersten Seite des Lokalteils und regte damit eine interessante Diskussion an. Im Artikel wurden schon Formel1 Verhältnisse auf Ulms Straßen prognostiziert. These: die 19 cent pro Minute, welche die Nutzung von car2go kostet, ergeben zusammen mit dem schwäbischen Hang zur Sparsamkeit eine verhängnisvolle Mischung. Familienstreits, Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, Gesundheitsschäden durch Stress und in der Hektik in der Autotür eingeklemmte Finger – alles durch die Preisstruktur von car2go verursacht?
car2go - rasend?

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