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	<title>car2go Blog &#187; carsharing</title>
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		<title>bike2go</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 22:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Leo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mobilitätskonzept]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommunal-Wahlkampfauftakt der Gr&#252;nen in Ulm. Was eignet sich zum Trommeln besser, als das in aller Munde befindliche Mobilit&#228;tskonzept car2go aufzugreifen und mit einem bike2go Aktionsprogramm Aufmerksamkeit zu erregen?
In der Ulmer S&#252;dwest-Presse las sich das zun&#228;chst wie eine Gegenveranstaltung zu car2go („bike2go statt car2go“) – kann aber so sicherlich nicht gemeint sein. Schlie&#223;lich greift car2go die Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunal-Wahlkampfauftakt der Gr&#252;nen in Ulm. Was eignet sich zum Trommeln besser, als das in aller Munde befindliche Mobilit&#228;tskonzept car2go aufzugreifen und mit einem bike2go Aktionsprogramm Aufmerksamkeit zu erregen?<br />
In der Ulmer <a href="http://www.suedwest-aktiv.de/region/swp_laichingen/ulm_und_neu_ulm/4331878/artikel.php?SWAID=597ca647c3dda2642c2085e4b4470cd3">S&#252;dwest-Presse</a> las sich das zun&#228;chst wie eine Gegenveranstaltung zu car2go („bike2go statt car2go“) – kann aber so sicherlich nicht gemeint sein. Schlie&#223;lich greift car2go die Idee des carsharing in einer sehr modernen Form auf und entspricht damit nicht nur einem <a href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dokbin/258/258029.carsharing.pdf">Beschluss</a> der Bundesdelegiertenkonferenz der Gr&#252;nen vom November 2008, in dem carsharing als wichtiger „Beitrag zur &#246;kologischen Erneuerung des Verkehrssystems und zur Entwicklung einer neuen und stadtvertr&#228;glichen Mobilit&#228;tskultur“ ausdr&#252;cklich begr&#252;&#223;t wird. Auch im L&#228;ndle selbst schreibt die Gr&#252;ne Landtagsfraktion Baden-W&#252;rttemberg in einem „<a href="http://www.gruen-macht-mobil.de/sites/default/files/Auto-Mobilit&#228;t_1_Fassung_18_02_09.pdf">Gr&#252;nen Autopapier</a>“: „Der Einstieg von Autoherstellern in das Car Sharing ist sowenig abzulehnen wie die Einf&#252;hrung von Biolebensmitteln in Superm&#228;rkten.“ Also kein Widerspruch von bike2go und car2go.<br />
Wir sind auf jeden Fall m&#228;chtig gespannt und dr&#252;cken die Daumen, dass das Konzept erfolgreich ist. Anstatt einen Gegensatz der Konzepte zu konstruieren, scheint n&#228;mlich ein sinnvolles Miteinander erste Wahl zu sein. Auf diese Art und Weise entwickelt sich Ulm allm&#228;hlich zur Vorzeige- und Modellstadt neuer Mobilit&#228;tskonzepte, von dem alle profitieren k&#246;nnen. bike2go und car2go k&#246;nnen sich so auf sinnvolle Weise erg&#228;nzen und den Mobilit&#228;tsmix in Ulm bereichern. Dem Projekt bike2go von dieser Stelle aus: Gutes Gelingen!</p>
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		<title>carsharing 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 15:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[car2go]]></category>
		<category><![CDATA[carsharing]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätskonzept]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist car2go ganz gew&#246;hnliches carsharing &#8211; wie es manchmal zu lesen ist &#8211; oder doch eine grundlegende Weiterentwicklung des gemeinschaftlichen Autoteilens, die es rechtfertigt von einem neuartigen Mobilit&#228;tskonzept zu sprechen?
Schauen wir uns zun&#228;chst das „klassische“ carsharing (gewisserma&#223;en die Version 1.0) an:
In Deutschland seit 1988 pr&#228;sent, ist es hierzulande oft hervorgegangen aus der &#214;kologiebewegung. Neben einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist car2go ganz gew&#246;hnliches carsharing &#8211; wie es manchmal zu lesen ist &#8211; oder doch eine grundlegende Weiterentwicklung des gemeinschaftlichen Autoteilens, die es rechtfertigt von einem neuartigen Mobilit&#228;tskonzept zu sprechen?<br />
Schauen wir uns zun&#228;chst das „klassische“ carsharing (gewisserma&#223;en die Version 1.0) an:<br />
In Deutschland seit 1988 pr&#228;sent, ist es hierzulande oft hervorgegangen aus der &#214;kologiebewegung. Neben einigen gro&#223;en carsharing Organisationen wie <a href="http://www.stadtmobil.de">Stadtmobil</a>, <a href="http://www.cambio-carsharing.com">cambio carsharing</a>, <a href="http://www.greenwheels.de">Greenwheels</a> oder der Deutschen Bahn (<a href="http://www.dbcarsharing.de">DB Carsharing</a>) gibt es viele kleinere Organisationen, h&#228;ufig mit Vereinscharakter. Diese kleinen Organisationen haben in der Regel auch nur kleine Fahrzeugflotten. Die Fahrzeuge sind auf fest angemieteten Parkpl&#228;tzen &#252;ber eine Stadt oder einen gr&#246;&#223;eren Ort verteilt, h&#228;ufig an gut erreichbaren Knotenpunkten. Die Fahrzeuge m&#252;ssen vorab reserviert werden und die Nutzer beteiligen sich meistens &#252;ber eine Aufnahmegeb&#252;hr und/oder Monatsbeitr&#228;gen an den anfallenden Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Wollen die Kunden (oder Mitglieder) das carsharing nutzen, m&#252;ssen sie den genauen Nutzungszeitraum und das gew&#252;nschte Fahrzeug angeben und zu einer bestimmten Ausleihstation gehen, von der sie das Fahrzeug mitnehmen und nach Gebrauch auch wieder abstellen.<br />
<span id="more-691"></span><br />
H&#228;ufig findet sich inzwischen gerade bei den gr&#246;&#223;eren Anbietern wie dem in den USA erfolgreichem <a href="http://www.zipcar.com">ZipCar,</a> dem <a href="http://www.sixticarclub.com">Sixti Car Club </a>in Deutschland und der neuen DB Carsharing Variante „<a href="http://www.flinkster.de">Flinkster</a>“ auch die fortschrittliche Fassung des Carsharing (hier vielleicht als Version 1.5 zu bezeichnen). Die Verbesserung gegen&#252;ber der klassischen Variante ist die gr&#246;&#223;ere Flexibilit&#228;t: Stundenweises und kurzfristiges Mieten, eine Vielzahl von Ausleihstationen, gr&#246;&#223;ere Fahrzeugflotten mit unterschiedlichen Modellen und h&#228;ufig g&#252;nstigere Preise machen das Leihen der Fahrzeuge schon recht komfortabel. Es ist und bleibt jedoch noch herk&#246;mmliches Carsharing. Die Fahrzeuge m&#252;ssen an einer Ausleihstation abgeholt und in der Regel auch genau zu dieser Station zur&#252;ckgebracht werden. &#220;berzieht der Mieter seine Leihzeit, kommen h&#228;ufig hohe Extrageb&#252;hren auf ihn zu, da der m&#246;gliche Nachfolgemieter auf sein Auto warten muss. Auch die Preisstruktur setzt sich in der Regel aus einer Zeit-/Entfernungskombination zusammen. In der modernsten Variante ist immerhin der Sprit schon im Gesamtpreis enthalten und h&#228;ufig muss auch keine Monats- oder Aufnahmegeb&#252;hr mehr bezahlt werden.<br />
Doch was zeichnet <a href="http://www.car2go.com">car2go</a> aus und macht es so besonders, dass es tats&#228;chlich als Mobilit&#228;tskonzept oder um in der Reihenfolge zu bleiben, als „carsharing 2.0“ bezeichnet werden kann?<br />
<a href="http://blog.car2go.com/wp-content/uploads/2009/04/08c1141_082.jpg" title="car2go" class="magnifier" onclick="return enlarge('http://blog.car2go.com/wp-content/plugins/zap_imgpop/','http://blog.car2go.com/wp-content/uploads/2009/04/08c1141_082.jpg','car2go',event,100,75)"><img src="http://blog.car2go.com/wp-content/uploads/2009/04/08c1141_082.thumbnail.jpg" alt="car2go" /></a><br />
Es gibt zun&#228;chst keine Kaution, monatliche Grundgeb&#252;hr, Aufnahmegeb&#252;hr oder kostenpflichtige Mitgliedschaft. Die Fahrten werden ausschlie&#223;lich nach Zeit und nicht nach Strecke abgerechnet. Dabei sind s&#228;mtliche Kosten im Minutenpreis enthalten, also Steuern, Versicherung, Sprit und sogar das Parken auf besonders gekennzeichneten Parkfl&#228;chen z.B. in der Innenstadt. Es gibt dabei nur ein einziges Automodell &#8211; im Pilotprojekt in Ulm den smart fortwo cdi.<br />
Das wichtigste jedoch ist die umfangreiche Freiheit im Mietprozess: es gibt keine Abhol- und R&#252;ckgabestationen. Das car2go kann an einem beliebigen Ort spontan – quasi im Vorbeigehen – oder auf Wunsch auch mit Vorbuchung &#252;ber Handy oder Internet angemietet und an einem beliebigen Ort innerhalb des Gesch&#228;ftsgebietes zur&#252;ckgegeben werden. Kann der Kunde vor seinem Haus &#246;ffentlich und kostenlos parken, dann kann er das car2go dort abstellen und die Miete beenden. Es bleibt dann dort, bis es der n&#228;chste Kunde anmietet. Der zweite gro&#223;e Unterschied ist die zeitliche Flexibilit&#228;t: Der Kunde muss sich nicht vorher festlegen, wie lange er das car2go nutzen m&#246;chte. Er verf&#252;gt v&#246;llig selbstst&#228;ndig &#252;ber die Nutzungszeit und beendet nach seinem Ermessen die Miete. Es gibt keine Strafen f&#252;r zu langes oder zu kurzes Mieten, wie bei der klassischen Variante. Es wird stets nur die reine Nutzungsdauer abgerechnet, d.h. der Kunde zahlt nur die Zeit, die er das Fahrzeug mietet und kann bei jeder Fahrtunterbrechung entscheiden ob er die Miete weiterlaufen l&#228;sst (und damit weiterhin Zugriff auf das Fahrzeug hat) oder die Miete beendet und das car2go f&#252;r den n&#228;chsten Nutzer freigibt.<br />
Dieser grunds&#228;tzlich andere Ansatz rechtfertigt schlie&#223;lich die Bezeichnung von car2go als einem zukunftsweisenden neuartigem und intelligentem Mobilit&#228;tskonzept – oder eben: carsharing 2.0.</p>
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