Einprägsame Daten sind ja als Hochzeitstag beliebt bei Paaren. Ungewöhnlich an der Hochzeit von Dr. Eckard und Ann Katrin Kanz war allerdings das Hochzeitsauto: die beiden Ulmer Ärzte wählten ein car2go zum Start ins Eheleben.
Geschmückt wartete der smart vor dem Rathaus auf das Hochzeitspaar und zog zahlreiche Blicke von Passanten auf sich. Gefragt warum sie denn ein car2go als Hochzeitsauto gewählt hätten, antwortete der Bräutigam: „car2go ist ein zeitgemäßes Mobilitätskonzept, mit dem wir uns identifizieren und das wollten wir bei unserer Hochzeit zeigen.“ Vom Rathaus ging es dann ins Restaurant „Lago“ zum feiern…
Alles Gute!
(Foto: privat)
Von einem „Flashmob” haben viele sicherlich schon gehört. Die wörtliche Übersetzung lautet „Blitzpöbel” und falls man an einem Ort plötzlich und unerwartet Zeuge einer Zusammenrottung kollektiv und kreativ scheinbar Unsinn begehender Menschen wird, dann steht man mit großer Wahrscheinlichkeit mitten in einer solchen Aktion. Flashmobs werden meist über Handy oder das Internet organisiert. Beispielhafte Aktionen wären sich mitten im Hochsommer in Winterkleidung an einem zentralen Platz einzufinden und lauthals bibbernd herumzulaufen oder eine riesige Kissenschlacht stattfinden zu lassen oder…oder…oder, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Gemeinsam ist der spaßig-harmlose und friedliche Ablauf, die Absurdität der Szene und der kurzzeitige Spaß. Flashmobbing ist genauso schnell wieder vorbei, wie es begonnen hat und die Zusammenrottung ist meist Sekunden nach der Aktion wieder in alle Winde verstreut.
Auch car2go wurde in Ulm bereits zweimal „geflashmobt”. Spontan organisiert (zum Nachlesen weiterer Ideen hier) wurden zahlreiche Autos in der Mainacht nach Jungingen gefahren und kürzlich gab es eine zweite Aktion, in der eine ganze Reihe car2go an einer Straße in Unterweiler abgestellt wurden. Das Video zu dieser “SmartSmile” genannten Aktion ist hier zu sehen.
Aber bitte, liebe Flashmobber: Dann nicht darüber beschweren, dass zu wenig Fahrzeuge im Zentrum stehen……;-)
Wenn man ein neues Produkt für einen Marktstart vorbereitet versucht man natürlich an Alles zu denken. Wie vermeidet man eine Fehlbedienung und wie stellt man sicher, dass alles einwandfrei funktioniert? Wir hatten uns im Vorfeld viele dieser Gedanken gemacht und vieles von dem was wir uns vorab überlegt haben hat sich in der Realität bestätigt. Es gab jedoch auch Dinge die etwas anders gelaufen sind als erwartet. Doch eins nach dem anderen.
Jedes car2go ist mit einer Tankkarte und einer Parkkarte ausgestattet. Beide Karten finden sich normalerweise im Handschuhfach in einem speziell dafür vorgesehenen Halter. Mit Hilfe eines Siegels auf den Karten (ähnlich dem car2go Siegel auf dem Führerschein) kann das car2go System zu jeder Zeit das Vorhandensein beider Karten im Kartenhalter prüfen. Dies dient in erster Linie dazu, dass Karten wieder ihren Platz finden und der nächste Kunde nicht das Fahrzeug nach ihnen durchsuchen muss. Befindet sich am Ende der Nutzung mindestens eine dieser Karten bzw. der Zündschlüssel nicht im angesprochenen Halter weist einerseits der Bildschirm im Fahrzeug als auch der Kartenleser an der Windschutzscheibe auf diesen Umstand hin und die Miete kann logischerweise so lange nicht beendet werden bis alle Karten als auch der Schlüssel an Ort und Stelle sind. Soweit die Theorie.