Nein! Allen Gerüchten zum Trotz war der 1. März nicht der offizielle Start von car2go in Hamburg – aber ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dorthin ist die Eröffnung des car2go Flagship-Stores auf jeden Fall. Begleitet durch einen DJ von Radio Hamburg begann um 10 Uhr gewissermaßen die Ouvertüre zur Einführung des Mobilitätskonzeptes in der Hansestadt.
Vor genau einem Jahr, am 17. November 2009, startete car2go in Austin als Pilotprojekt für Mitarbeiter der Stadtverwaltung und mauserte sich nach einem 6-monatigen Testlauf zum ausgewachsenen Mobilitätsangebot, das mittlerweile rund 15.000 Mitglieder und über 100.000 absolvierte Mieten zählt.

Start des car2go Pilotprogramms in Austin/Texas am 17. November 2009 (v. l. n. r. Bürgermeister Lee Leffingwell, CEO car2go Nordamerica Nicholas C. Cole, City Manager Marc Ott)
Die Große Freiheit ist eine Seitenstraße zur Hamburger Reeperbahn und vor allem durch den Film „Große Freiheit Nr. 7“ mit Hans Albers bekannt. Die große Freiheit gibt es demnächst aber in Hamburg nicht nur auf St. Pauli sondern im gesamten Innenstadtbereich, nämlich dann, wenn car2go dort startet.
Freiheit bedeutet mit car2go in erster Linie die Freiheit von den Zwängen des klassischen Carsharing: Keine festen Anmietstationen, keine notwendigen Vorbuchungen, kein Festlegen auf die Mietdauer, keine Rückgabe am Startort und kein undurchsichtiges Tarifsystem mit Kaution, Monatsgebühr und Zeit-/Kilometer-Kombinationstarifen.
Stattdessen ist in den 29 cent, die das car2go Fahren in Hamburg je Minute kosten wird (die Stunde soll bei 14,90 € liegen), bereits alles enthalten: Steuern, Versicherung, Kilometer, Kraftstoff und die Parkgebühren. Die sind in Hamburg nicht nur happiger als im süddeutschen Ulm sondern, anders als dort, finden sich im Innenstadtbereich auch kaum kostenlose Parkmöglichkeiten. Deshalb können car2go Nutzer ihr Fahrzeug bei Mietende überall abstellen – auch auf bewirtschafteten Flächen. Parkscheinautomat und Parkscheibe können getrost ignoriert werden.
(weiterlesen…)