…nur die car2go haben selbstverständlich die gleiche Größe wie (diejenigen) in Ulm!
Beim Anflug auf die texanische Hauptstadt Austin schweift mein Blick erwartungsvoll über Wiesen, Straßen und kleine Wohngebiete in der Nähe des Flughafens. Neben meiner Neugier auf das, was mich in den nächsten acht Tagen erwarten wird, befinden sich auch einige Klischees über Texas im Gepäck, die ihren Ursprung selbstverständlich in diversen Spielfilmen und Fernsehserien haben. Vor dem Flughafengebäude werden drei dieser Vorurteile sofort vortrefflich bedient: Es ist sehr warm – über 24 Grad im November, eine kleine Anpflanzung von Agaven ist zu sehen und zwei Männer mit Cowboyhüten steigen – na immerhin ins Taxi und nicht auf ihre Pferde.
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Bei der Fahrt in die Stadt dann allerdings die Erkenntnis, das nicht alles größer ist in Texas. Die Stadt Austin wirkt verglichen mit anderen amerikanischen Städten eher klein, zumindest was die Skyline und die Durchschnittsgröße der Häuser angeht. Alles wirkt vom Maßstab her fast schon europäisch, die Palmen vor einigen Häusern und die Fassadengestaltung haben dagegen manchmal einen deutlich mittelamerikanischen Touch. „Austin is weird“ – „Austin ist eigenartig“ ist schließlich der Slogan der texanischen Hauptstadt.
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Ein Jahr ist es jetzt her: Auf einer Pressekonferenz, die am 21. Oktober 2008 im Daimler Forschungszentrum in Ulm stattfand, wurde das Ulmer Pilotprojekt erstmals der nationalen und internationalen Öffentlichkeit vorgestellt und der Live-Betrieb aufgenommen. Am folgenden Tag begann die Registrierung der Nutzer für die erste, auf Daimler Mitarbeiter beschränkte, Pilotphase. Von Beginn an stieß car2go auf enormes Interesse seitens der Medien aus dem In- und Ausland sowie natürlich in der Stadt Ulm selbst. Mit dem Start des öffentlichen Pilotbetriebes Ende März wurde die Anzahl der Fahrzeuge von 50 auf 200 erhöht und die Zahl der registrierten Kunden stieg rasant. Eine Menge hat sich getan im letzten Jahr – und mit dem für November geplanten Start des zweiten Piloten in der texanischen Hauptstadt Austin, macht sich car2go gewissermaßen selbst ein Geburtstagsgeschenk…
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Automobil-Awards, die sich mit dem Design, der Sportlichkeit oder dem Fahrzeug an sich beschäftigen. Ein besonders bekanntes und populäres Beispiel ist das jährlich vergebene „Goldene Lenkrad“ von Bild am Sonntag und Auto Bild.
Das Besondere am „Goldenen Lenkrad“ ist, dass nicht ausschließlich eine Expertenjury den Sieger kürt sondern in der ersten Runde die Leserstimmen ausschlaggebend sind. Die fünf Kandidaten mit den meisten Stimmen kommen ins Finale und werden dort von einer Expertenjury bewertet.
Warum das für car2go interessant ist? Weil einer der wichtigsten Preise, das „Grüne Lenkrad“, in der Kategorie Umwelt vergeben wird. car2go ist dabei als einer von 21 Kandidaten für die beste automobile Umwelt-Neuheit nominiert worden. Neben besonders spritsparenden und umweltschonenden Fahrzeugmodellen (z.B. dem S 400 HYBRID von Mercedes-Benz) und technischen Neuerungen, ist car2go der einzige konzeptionelle Ansatz im Bewerberfeld.
Bis zum 1. Oktober ist eine Abstimmung u.a. auf der AUTO BILD Webseite möglich. Die Preisverleihung findet dann am 4. November in Berlin statt.
Wir hoffen natürlich, dass das car2go Konzept bei den Leserinnen und Lesern (auch des Blogs) genauso gut ankommt, wie seit dem Start im März bei der Ulmer Bevölkerung…. Zumindest das erste Auswahlverfahren haben Sie in der Hand…..