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Kommunal-Wahlkampfauftakt der Grünen in Ulm. Was eignet sich zum Trommeln besser, als das in aller Munde befindliche Mobilitätskonzept car2go aufzugreifen und mit einem bike2go Aktionsprogramm Aufmerksamkeit zu erregen?
In der Ulmer Südwest-Presse las sich das zunächst wie eine Gegenveranstaltung zu car2go („bike2go statt car2go“) – kann aber so sicherlich nicht gemeint sein. Schließlich greift car2go die Idee des carsharing in einer sehr modernen Form auf und entspricht damit nicht nur einem Beschluss der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen vom November 2008, in dem carsharing als wichtiger „Beitrag zur ökologischen Erneuerung des Verkehrssystems und zur Entwicklung einer neuen und stadtverträglichen Mobilitätskultur“ ausdrücklich begrüßt wird. Auch im Ländle selbst schreibt die Grüne Landtagsfraktion Baden-Württemberg in einem „Grünen Autopapier“: „Der Einstieg von Autoherstellern in das Car Sharing ist sowenig abzulehnen wie die Einführung von Biolebensmitteln in Supermärkten.“ Also kein Widerspruch von bike2go und car2go.
Wir sind auf jeden Fall mächtig gespannt und drücken die Daumen, dass das Konzept erfolgreich ist. Anstatt einen Gegensatz der Konzepte zu konstruieren, scheint nämlich ein sinnvolles Miteinander erste Wahl zu sein. Auf diese Art und Weise entwickelt sich Ulm allmählich zur Vorzeige- und Modellstadt neuer Mobilitätskonzepte, von dem alle profitieren können. bike2go und car2go können sich so auf sinnvolle Weise ergänzen und den Mobilitätsmix in Ulm bereichern. Dem Projekt bike2go von dieser Stelle aus: Gutes Gelingen!

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Dieser Beitrag wurde am Montag, 11. Mai 2009 um 23:02 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie car2go abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

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5 Kommentare (Kommentar schreiben?)

  1. 1. Ludwig

    Kommentar vom 12. Mai 2009 um 08:22

    Hallo, von einem Blog verstehe ich authentische Stimmen. Reflektionen. Anregungen. Kritik und angemessene Begeisterung. Vor allem Reflektionen.

    Ich erwarte allerdings ganz sicher keine PR. Diesen Blog habe ich abonniert da ich Eindrücke von und reflektierte Erfahrungen mit dem Konzept erwartet habe – ist ja eine spannenden Idee.

    Wenn ich allerdings gleich zu Beginn folgenden Satz lesen muss hört gleich alles auf: “Was eignet sich zum Trommeln besser, als das in aller Munde befindliche Mobilitätskonzept car2go aufzugreifen…” Erster Gedanke war “oh nee, was macht eine Pressemittelung in einem Blog?”. So ein Satz würde ein normaler Nutzer nie verwenden, ehrlich. Das ist PR-Sprache.

    So macht ein Blog keinen Sinn, finde ich. Viele Grüße

  2. 2. Andreas Leo

    Kommentar vom 12. Mai 2009 um 14:51

    @Ludwig: Sorry, die Kritik geht natürlich vollkommen in Ordnung – sprachlich passt dieser Satz wirklich nicht so gut zu einem Blog. Da ist wohl wieder der gelernte PR-Mensch mit mir durchgegangen und hat den lernenden Blogger zur Seite geschubst… :-) Besserung wird zugesagt und Grüße zurück!

  3. 3. Andreas Leo

    Kommentar vom 29. Juni 2009 um 12:16

    Interessanter Artikel zu bike-sharing Programmen: Are bike-shares the fastest growing form of transportation in the world? http://www.fastcompany.com/blog/abha-bhattarai/abha-bhattarai/bike-sharing-cycling-city-near-you

  4. 4. Usenet-Junkie

    Kommentar vom 09. Juli 2009 um 18:35

    Das find ich grossartig! Super Sache!

  5. 5. IQ-Profi

    Kommentar vom 14. Juli 2009 um 17:43

    I cannot believe this will work!

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